Kommentieren

Der Teufelskreis der erotischen Selfies

Sexting - Nein!Das Internet ist ein Meer voller beeindruckender, lustiger oder lehrreicher Inhalte. Aber leider gibt es darin auch dunkle Schluchten. Über eine besonders düstere berichtete die Badische Zeitung in einem Artikel über Jugendliche, die unvorsichtig Nacktbilder von sich veröffentlichen, was auch als Sexting bezeichnet wird.

Meist wähnen sie sich in falscher Sicherheit, zum Beispiel wenn sie der Partner zum Austausch von aufreizenden Bildern auffordert. Das wird zum bösen Spiel, wenn diese Bilder auf dem Pausenhof rumgereicht werden.

Wer nun glaubt, dass das ein seltenes Phänomen ist, der täuscht sich. Markus Merkle vom Aufklärungsportal Handysektor sagt dazu:

„Nahezu an jeder Schule, in der wir in den vergangenen Monaten waren, gab es mindestens einen solchen Fall. „sind Einzelfälle, aber ich finde es bedenklich, dass es fast an jeder Schule einen solchen Einzelfall gibt.“

Besonders tückisch sind die Fälle, in denen Jugendliche das Gegenüber gar nicht kennen, diese oder dieser aber mit gefälschtem Profil auf charmante Weise das Vertrauen gewinnt und den Jugendlichen dazu bringt Nacktbilder zu versenden.

Alle Fälle haben eines gemeinsam: Für das Opfer beginnt nach dem ersten Nacktbild meist ein Teufelskreis. Die ehemalige „Vertrauensperson“ wird zum Erpresser.

Gegen dieses böse Spiel hilft nur eine Regel: Niemals Nacktbilder über digitale Kanäle verbreiten. Nie! Nie! Nie!

Einen guten Leitfaden zum Thema Sexting gibt es übrigens bei KlickSafe.

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.