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Im Netz der Spiele

Kind spiel SeilhüpfenKostenlose Onlinespiele erfreuen sich bei Kindern großer Beliebtheit. Die Auswahl an Browser- und Casual Games scheint inzwischen schier unendlich zu sein. Das macht es für Eltern und Kinder nicht gerade einfach, im vielfältigen Angebot die wirklich kindgerechten Spiele aufzuspüren. Hilfestellung gibt es z.B. auf der Plattform Surfen:ohne:Risiko des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Hier können sich Eltern z.B. darüber informieren, welche Kriterien sie bei der Suche nach Online-Spielen für ihre Kinder beachten sollten, welche Arten von Spielen es gibt und wie sie die kindliche Entwicklung beeinflussen und aber auch, wo sie eine großes Auswahl an sicheren Spielen finden können. Die Internetsuchmaschine „Blinde Kuh“ für Kinder, listet derzeit rund 1800 solcher sicheren und geprüften Spiele. Da es für Online-Spiele anders als für Filme keine Alterskennzeichnung gibt, müssen die Eltern leider selbst herausfinden, ob ein bestimmtes Spiel für ihr Kind schon geeignet ist oder ob sie damit vielleicht noch ein bisschen Warten sollten. Auf dem Portal Schau hin!* gibt es glücklicherweise eine Datenbank mit pädagogischen Spielebeurteilungen zu rund 300 Spielen.

Neben dem Jugendschutzaspekt ist es für Eltern natürlich auch wichtig im Auge zu behalten, ob innerhalb der ausgewählten Spiele Kosten entstehen. Zwar sind die meisten Online-Spiele zunächst mal kostenlos angelegt, doch lassen sich viele von ihnen durch kostenpflichtige Erweiterungen aufrüsten. Gegen Gebühr gibt es dann z.B. zusätzliche Szenarien, weitere Fähigkeiten, mehr Leben oder Ähnliches. Am Anfang ist es dem Kind vielleicht nicht so wichtig, auf die erweiterten Möglichkeiten zuzugreifen, aber wenn es erst mal ein Spiel für sich entdeckt hat, weil z.B. die Klassenkameraden dasselbe spielen, dann wird es gefühlt ohne Spezialfähigkeiten und Zusatzlevels nicht mehr auskommen. Eltern sollten ihren Kindern diesen Entscheidungsspielraum durchaus einräumen, wenn sie das Gefühl haben, dass diese nun alt genug dafür sind. Wann das ist, hängt natürlich sehr stark von der individuellen Entwicklung des Kindes ab. Natürlich geht es hierbei nicht darum, die Kinder im unbegrenzten Rahmen einkaufen zu lassen, sondern ihnen ein (kleines) Budget zur Verfügung zu stellen, über das sie verfügen können und das sich eben auch aufbraucht. Das ist wichtig, damit sie lernen, dass ihr Konsum auch in der virtuellen Welt nicht ohne Folgen für ihr Taschengeldkonto bleibt. Eine schlaue und sichere Art, ein solches Budget zur Verfügung zu stellen sind Prepaidkarten. Der Anbieter paysafecard führt z.B. auf seiner eigenen Seite schon zahlreiche Online-Games verschiedener Anbieter auf, die die paysafecard als Zahlungsmittel akzeptieren.

Auch wenn Online-Spiele für Kinder sicher nicht grundsätzlich verwerflich sind und es inzwischen sogar schon einige Angebote gibt, die sich vornehmlich dem spielerischen Lernen verschrieben haben, sollten Eltern nach wie vor dafür Sorge tragen, dass der Computer nur ein Teil einer möglichst abwechslungsreichen Freizeitgestaltung sein kann. Die Empfehlung lautet Grundschulkinder maximal eine halbe Stunde täglich mit dem Computer spielen zu lassen, bei Zehn- bis Dreizehnjährigen ist dann auch eine Stunde in Ordnung und auch bei älteren Kindern sollte eine Obergrenze von 90 Minuten nicht überschritten werden (Quelle: internet abc). Auch innerhalb dieser Grenzen kann es nicht schaden, regelmäßig (anhand von Tests) zu überprüfen, ob die Netzbegeisterung des Kindes noch im normalen Rahmen liegt oder ob eine Suchtgefährdung besteht.

*Eine gemeinsame Initiative von Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie vodafone, Das Erste, ZDF und TV Spielfilm.

In der Beitragsreihe „Bits, Kids & Knete“ (unterstützt von paysafecard) gehen wir u.a. auf die Möglichkeiten (fast) spurenloser Bezahlung im Netz, das Thema „Online Games – Fluch oder Segen für Familien?“ und die Digitalisierung des Taschengeldes ein.

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