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Jeder kann programmieren

„Start Coding – Jeder kann programmieren“ ist der Name einer Initiative die jüngst unter anderem von Thomas Bendig, dem Geschäftsführer des Fraunhofer-Verbundes IUK-Technologie und vom Wissenschaftsjournalisten Rangar Yogeshwar aus der Taufe gehoben wurde. Ziel ist es – ähnlich wie bei der 2013 gegründeten amerikanischen Initiative code.org, einer breiten Bevölkerungsschicht die Faszination des Programmierens zu vermitteln.

Im Interview mit der FAZ erklärt Bendig 1

Es geht darum, die Faszination zu vermitteln. Man muss alte Klischees und Hürden überwinden. Wir zeigen, dass IT-Experten äußerst kreativ sein können und dass sie einige der größten Innovationen der letzten dreißig Jahre hervorgebracht haben. Die Leute sollen erkennen, dass man mit IT-Wissen die digitale Gesellschaft mitgestalten kann.

Das Projekt sucht noch Unterstützung in Unternehmenskreisen, so Ranga Yogeshwar:

Code.org hat in den Vereinigten Staaten in einem Jahr zehn Millionen Dollar an Unterstützung erhalten und arbeitet inzwischen mit einem Team mit vierzehn Festangestellten und 36 freiberuflichen Mitarbeitern an dem Projekt. Auch deutsche Unternehmen müssen erkennen, dass diese Initiative eine Investition in die Zukunft unseres Landes ist. Wir wollen eine breite Bewegung auf die Beine stellen, und das geht nicht nur mit reinem Idealismus.

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