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Maryam Mirzakhani steht auf dem Gipfel

Maryam Mirzakhani wurde vor Mitte August die Fields Medaille verliehen. Sie ist damit die erste Frau, die die höchste Auszeichnung für Mathematiker erhält.

Bereits 2008 führte das Clay Mathematics Institute ein Interview mit der Professorin, die während der Schulzeit wenig mit Mathematik anfangen konnte:

As a kid, I dreamt of becoming a writer. My most exciting pastime was reading novels; in fact, I would read anything I could find. I never thought I would pursue mathematics before my last year in high school.

Bücher spielten für sie auch in der High School eine wichtige Rolle:

Our school was close to a street full of bookstores in Tehran. I remember how walking along this crowded street, and going to the bookstores, was so exciting for us.

Je mehr sie im weiteren Verlauf über Mathematik lernte, desto mehr faszinierte sie das Gebiet, das sie sich gemeinsam mit anderen erschloss:

The more I spent time on mathematics, the more excited I became. At Sharif University, we had problem-solving sessions and informal reading groups with my classmates. The friendship and support of all the people I met there and later at Harvard helped me a lot in many different ways. I am grateful to all of them.

Und obwohl sie zugibt, dass sich ihre Arbeit oft anfühlt, wie eine Reise ohne Ziel, gibt es sie immer wieder: Die Augenblicke der Erkenntnis, wenn sie auf dem Gipfel steht und plötzlich alles ganz klar erscheint.

Of course, the most rewarding part is the „Aha“ moment, the excitement of discovery and enjoyment of understanding something new – the feeling of being on top of a hill and having a clear view.

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