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Mini Holzauto mit Digital-Tuning

Crazy Racing Car

Es ist gut und gerne 20 Jahre her, seit ich das letzte Mal Hobel und Säge in den Händen hielt. Letzte Woche war es mal wieder so weit. Im Rahmen meines Studiums zum Medienpädagogen standen an der Akademie Remscheid zwei Tage Werkpädagogik bei Roland Oesker auf dem Lehrplan.

Mit der Hilfe und Anleitung des geduldigen Instruktors bastelten wir Crazy Racing Cars. Das sind kleine Fahrzeuge aus Holz, die dank einer Batterie vorwärts fahren können. Mehr nicht. Die eigentliche Herausforderung liegt darin, das Fahrzeug so zu konstruieren, dass es am Ende einen Parcour mit Hindernissen bewältigen kann. Da ist Kreativität gefragt. Denn das gelingt nur mit ausgeklügelten Stoßdämpferkonstruktionen.

Weil uns im Kurs ein großer Materialvorrat zur Verfügung stand, blieb es bei den meisten nicht dabei, das Auto für den Rundkurs fit zu machen. Wir möbelten die Karren nach eigenen Vorlieben auf. Es entstanden Überrollbügel, flexible Achsen, bunte Verzierungen und in meinem Fall eine Halterung für mein iPhone, das während der Fahrt das Kamerabild auf eine Apple Watch übermittelt.

Roland Oesker zeigte uns in einem intensiven, aber durch und durch bereichernden Kurs, das Werkpädagogik auch im digitalen Zeitalter funktioniert.

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