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DIY Highspeed Fotografie

Kinder im Highspeed Fotografie Workshop

Ziel von Bits-N-Kids ist es, Kindern- und Jugendlichen komplexe Technologien spielerisch zu vermitteln und gleichzeitig digitale Kreativität zu fördern. Wir setzen dabei auf Geräte und Technologien, die die Teilnehmer auch zuhause vorfinden. So können sie das Gelernte nach unseren Workshops selbständig in eigenen Experimenten vertiefen.

Digitale Hochgeschwindigkeitsfotografie, das klingt zunächst nach kompliziertem Aufbau und teurer Profiausrüstung. Im Workshop „DIY Highspeed Fotografie mit Arduino“ – der übrigens zu den Gewinnern des Code Week Awards 2016 gehört – zeigen Mark und ich den 12 bis 15-jährigen Teilnehmern, dass es auch ganz anders geht.

Das sechsstündige Workshop-Programm basiert vor allem auf praktischen Übungen. Selbst theoretische Prinzipien werden immer an praktischen Beispielen und Übungen vermittelt. Was zum Beispiel mit der „Verschlusszeit“ gemeint ist, erfahren die Kinder, indem sie in das Innere einer Spiegelreflexkamera blicken, den Auslöseknopf betätigen und dem auf- und zuklappenden Spiegel zusehen. Aus den Beobachtungen folgern sie richtig: schnelle Bewegungen fotografiert man am besten mit einer kurzen Verschlusszeit.

Was aber, wenn trotz kürzestmöglicher Verschlusszeit der Wasserspritzer nicht scharf eingefangen werden kann?

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Bits-N-Kids Workshop: Digitale Highspeed Fotografie mit Arduino

Digitale Highspeed Fotografie

Wer einen zerplatzenden Wasserballon gestochen scharf fotografieren will, hat dafür genau eine Zehntausendstelsekunde Zeit. Was zunächst unmöglich klingt, macht die digitale Highspeed Fotografie möglich. Wie das genau funktioniert und welche tollen Bilder dabei entstehen, zeigen wir in unserem Workshop. In kleinen Gruppen lernen Kinder ab 12 Jahren hier die „Digitale Highspeed Fotografie mit Arduino“ kennen.

Am Ende des Workshops kennen die Kinder nicht nur die Grundlagen der Fototechnik und der Arduino Programmierung, sie nehmen auch selbst gemachte, beeindruckende Highspeed-Fotos als Erinnerung mit nach Hause und haben vielleicht sogar ein paar neue Freundschaften geschlossen. Nun brauchen sie nur noch ein Blitzgerät für 3 Euro vom Flohmarkt, eine handelsübliche Digicam und einen Arduino Microcontroller für rund 25 Euro. Und ein bisschen Kreativität. Damit haben sie schon alles, um nach dem Workshop zuhause neue Technologie-Experimente zu starten, in denen sie die anfassbare Welt mit der Digitalen verbinden.

Nähere Infos zum Workshop und zur Anmeldung gibt es hier.

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Mini Holzauto mit Digital-Tuning

Crazy Racing Car

Es ist gut und gerne 20 Jahre her, seit ich das letzte Mal Hobel und Säge in den Händen hielt. Letzte Woche war es mal wieder so weit. Im Rahmen meines Studiums zum Medienpädagogen standen an der Akademie Remscheid zwei Tage Werkpädagogik bei Roland Oesker auf dem Lehrplan.

Mit der Hilfe und Anleitung des geduldigen Instruktors bastelten wir Crazy Racing Cars. Das sind kleine Fahrzeuge aus Holz, die dank einer Batterie vorwärts fahren können. Mehr nicht. Die eigentliche Herausforderung liegt darin, das Fahrzeug so zu konstruieren, dass es am Ende einen Parcour mit Hindernissen bewältigen kann. Da ist Kreativität gefragt. Denn das gelingt nur mit ausgeklügelten Stoßdämpferkonstruktionen.

Weil uns im Kurs ein großer Materialvorrat zur Verfügung stand, blieb es bei den meisten nicht dabei, das Auto für den Rundkurs fit zu machen. Wir möbelten die Karren nach eigenen Vorlieben auf. Es entstanden Überrollbügel, flexible Achsen, bunte Verzierungen und in meinem Fall eine Halterung für mein iPhone, das während der Fahrt das Kamerabild auf eine Apple Watch übermittelt.

Roland Oesker zeigte uns in einem intensiven, aber durch und durch bereichernden Kurs, das Werkpädagogik auch im digitalen Zeitalter funktioniert.

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Abenteuerspielplatz CeBIT: Mit HPI und BITKOM zur IT Messe nach Hannover

IT-interessierte Schüler ab 16 Jahren, die entweder ein Gymnasium oder eine Realschule besuchen, sollten sich ab sofort für einen der drei CeBIT Erlebnistage für Schüler bewerben. Am 18., 19. und 20. März können die Gewinner einen ganzen Tag betreut auf der CeBIT verbringen und Gespräche mit Experten führen. Neben dem Eintrittspreis übernimmt das Hasso-Plattner-Institut (HPI) auch die Kosten für die Mittagsverpflegung der Teilnehmer. Das HPI will mit diesem Angebot für IT-interessierte Schüler eine erste Brücke zwischen Schule und Studium schlagen.

Auch der BITKOM will interessierten Schülern den Weg zur CeBIT vereinfachen und nimmt bereits jetzt Anmeldungen von Schulklassen und Informatik-AGs entgegen.

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„Schau hin“: In 30 Tagen um die Medienwelt

EuleDie Lebenswelt heutiger Kinder ist bereits sehr stark von digitalen Medien geprägt. Überfordert von den Möglichkeiten dieser Medien, versäumen viele Eltern die Chance, ihre Kinder durch diese geheimnisvoll neue Welt zu begleiten. Eltern, die das künftig tun möchten, können sich jetzt kostenlos dafür coachen lassen. „Schau hin. Was Dein Kind mit Medien macht.“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Vodafone, der ARD und des ZDF sowie von TV Spielfilm, die Eltern via E-Mail 30 Tage lang mit Tipps und kleinen Filmen (mit Tim Mälzer) versorgt, die ihnen helfen sollen Medien gemeinsam mit ihren Kindern zu entdecken. Die Eltern können sich wahlweise für die Altersklassen 3 bis 6, 7 bis 10 und 11 bis 13 schulen lassen. Ein guter erster Einstieg in die Materie, wie wir finden!

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Bits-N-Kids bei der Make Munich 2014

Mutter und Tocher lösen eine Osmo Aufgabe auf dem iPad

Liebe Besucher des Bits-N-Kids-Stands auf der Make Munich 2014,

schön, dass Ihr uns an unseren Stand besucht und gemeinsam mit uns verschiedene spannende Technologien erkundet habt. Wir hoffen, dass Ihr dabei eine Menge Spaß hattet und ein paar Inspirationen mit nach Hause genommen habt. Wie versprochen haben wir hier für Euch ein paar zusätzliche Informationen hinterlegt. Euch und allen anderen Interessierten wünschen wir viel Spaß beim Erkunden! Sollten Ihr weitere Fragen haben, kontaktiert uns gerne per E-Mail.

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Roberta öffnet sich

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Hinter dem Namen „Roberta – Lernen mit Robotern“ verbirgt sich eine Initiative des Fraunhofer-Instituts IAIS, die bereits seit einigen Jahren Schülerinnen und Schüler in die Welt der Robotik entführt und sie damit an naturwissenschaftlich-technische und ingenieurwissenschaftliche Studiengänge heran führen will. „Roberta“ erreichte bislang pro Jahr mehr als 30.000 Jugendliche und es gibt schon über 1000 zertifizierte „Roberta“-Lehrer. In Kürze tritt das Projekt „Roberta“ nun in die nächste Phase ein: Zusammen mit Google entwickelte das Fraunhofer-Institut IAIS nun „Open Roberta“, eine offene Programmierplattform für Kinder, Jugendliche und Lehrkräfte. Kick-off für „Open Roberta“ ist am 4. November und wir dürfen gespannt sein, ob sich mit „Open Roberta“ die Erfolgsgeschichte von „Roberta“ fortsetzen wird.

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Kinderleichtes Programmieren mit PythonJunior

Noch bis 20. Oktober wird der Online-Kurs „Spielend programmieren lernen“ von openHPI angeboten. Auch wenn der Kurs bereits seit 22. September läuft, ist ein Einstieg weiterhin möglich – bisher haben sich über 7.000 Teilnehmer registriert.

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openHIP ist die Internet-Bildungs-Plattform des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts (HPI). Neben zahlreichen kostenlosen Online-Kursen für Erwachsene, gibt es in der Kategorie openHPI junior spezielle Kurse für Schüler. Wie alle Kurse des openHPI sind auch diese frei, kostenlos und für jedermann zugänglich.

Auch die Schülerakademie des HPI will mit zahlreichen Angeboten für junge Menschen deren Talente und Potenziale fördern und ihnen den Weg in eine vielversprechende Karriere im Bereich der Informationstechnologien ebnen.

Unbedingt mal reinschauen!

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Spielerisch die Welt verändern

Gotham CityIn einer amerikanischen Großstadt wie Chicago aufzuwachsen, ist nicht unbedingt ein Zuckerschlecken. Schon früh sind viele Kinder Kriminalität und anderen sozialen Missständen ausgesetzt – meist ohne die richtigen Mittel an der Hand zu haben, um sich ausreichend zur Wehr zu setzen.

An der University von Chicago versucht man nun, Kinder mithilfe von Computerspielen besser auf den Umgang mit sozialen Missständen in ihrem echten Leben vorzubereiten. Sie lernen während eines dreiwöchigen Sommerprogramms, solche Probleme in der geschützten Umgebung des Spiels aktiv anzugehen und entwickeln auf Basis der Problemstellungen, die sie in ihrem Umfeld selbst erleben, eigene Lösungsansätze. Und ganz nebenbei lernen sie wichtige Grundlagen für ihre spätere berufliche Laufbahn in den Bereichen Programmierung, Design und Problemlösung.

Der Ansatz der Chicagoer Game Changer scheint aufzugehen – viele Eltern berichten von positiven Veränderungen bei ihren Kindern.

Nun sind die Probleme von Kindern und Jugendlichen hierzulande vielleicht anders geartet als in Chicago. Der Ansatz, Kinder und Jugendliche (und warum nicht auch Erwachsene?) auf sicherem Terrain spielerisch durch unsichere Situationen zu führen und sie zu ermutigen, individuelle Lösungsansätze zu entwickeln, eignet sich aber durchaus auch für andere herausfordernde Lebensumstände. Ein spannender Ansatz, wie wir finden.

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Bits-N-Kids bei der Make Munich

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Am 1. und 2. November 2014 findet nach 2013 zum zweiten Mal die Make Munich statt. Die Make Munich war 2013 die erste deutsche MakerMesse überhaupt: sie ist entstanden nach dem Vorbild der nordamerikanischen Maker Faire.

Die Make Munich ist die Messe für Trends und Innovationen aus den Bereichen 3D-Druck, Do It Yourself, Hacking, ein Austauschforum für Tüftler und Bastler und eine kreative Konferenz. Basteln, Bauen, Erfinden, Experimentieren, Lernen, Recyceln, Inspirieren und Spaß haben stehen im Mittelpunkt.

Bits-N-Kids wird auf der diesjährigen Make Munich mit einem eigenen Stand vertreten sein. Über die Details werden wir Euch hier im Blog auf dem Laufenden halten. Wir sind sehr gespannt und hocherfreut, dass wir dabei sein dürfen.