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Selbstbestimmtheit steigert Resilienz

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In einer Umfrage mit mehr als 2000 Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 haben Forscher des Oxford Internet Instituts jüngst ermittelt, dass Teenager, die ihren Medienkonsum selbst steuern dürfen, zum einen weniger anfällig für Gefahren im Netz sind und zum anderen die Möglichkeiten der Online-Welt viel gezielter zur persönlichen Weiterentwicklung nutzen. Kinder, die sich auch bei der Onlinenutzung des bedingungslosen Vertrauens und der Unterstützung ihrer Eltern sicher sein können, kommen also in der digitalen Welt besser zurecht.

Our findings indicated that warm and unconditional parenting fostered a resilient approach to online activities.
— Dr. Andrew Przybylski in The Telegraph

Die Umfrage ergab außerdem, dass vor allem die Jugendlichen, die der digitalen Welt einen positiven gesellschaftlichen Einfluss attestieren, im Umgang mit ihr besonders resilient sind.

Dr. Andrew Przybylski, der Autor der Studie, gibt auf Basis dieser Erkenntnisse eine klare Empfehlung ab: Die Gesellschaft sollte sich nicht länger auf die Gefahren, die in der digitalen Welt potenziell lauern, fokussieren, sondern den Blick auf die Möglichkeiten und Vorteile, die sie bieten kann, richten.

The Telegraph hat die wichtigsten Erkenntnisse der Studie zusammengefasst.

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